Am 26.11.2017 fand im Café Meiser der vierte offene Stammtisch vom Forum Zukunft Dinkelsbühl e. V. statt. Thema war bei diesem Treffen der Denkmalschutz in der Dinkelsbühler Altstadt. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf bedeutende Bauwerke der Altstadt, wie beispielsweise die Stadtmauer, das Münster St. Georg, das Haus B im Spital oder das Kloster gelegt. Wie bereits bei den letzten Stammtischen fanden sich auch dieses Mal interessierte Bürgerinnen und Bürger ein, die mit den Mitgliedern des Forums diskutieren wollten und gute Ideen einbrachten. Einig waren sich alle, dass Sanierung, Erhalt und Sicherung prägnanter Gebäude auch durch Bürgerinitiativen unterstützt werden können und sollen. Hierdurch könne eine größere Identifikation der Dinkelsbühler Bürgerschaft, beispielsweise mit der Stadtmauer, gestärkt werden. Auch seien diese Monumente Markenzeichen der Stadt, welche den Menschen am Herzen liegen und dadurch über politische und konfessionelle Grenzen hinweg verbinden. Daneben wurden zahlreiche Ideen aufgegriffen und diskutiert, wie man der Stadt Dinkelsbühl oder den Kirchen bei notwendigen Sanierungsmaßnahmen behilflich sein kann. „Einzelmaßnahmen sind sicher nur ein Tropfen auf den heißen Stein“, so Andreas Schirrle. „Aber sie sind ein positives Signal und viele Einzelaktionen können am Ende vieles bewegen.“

Bereits am 24.11.2017 traf sich die Vorstandschaft des Forums mit Vertretern des Dinkelsbühler Stadtrates zum Meinungsaustausch. Neben Bürgermeister Paul Beitzer, Elke Held und Helmut Müller (SPD), Klaus Huber und Heinrich Schöllmann (beide CSU) waren auch Robert Tafferner von Bündnis 90/Die Grünen und Michael Sczesny von den Freien Wählern als Vertreter ihrer Fraktion erschienen. In sehr entspannter Atmosphäre wurden wichtige Themen der Stadt, wie der soziale Wohnungsbau, der Erhalt und der Ausbau des Schulstandortes Dinkelsbühl sowie der Denkmalschutz in Dinkelsbühl besprochen. Auf die Frage angesprochen, wie es mit der Grundschule Segringen weitergehe, betonten alle anwesenden Stadtratsmitglieder fraktionsübergreifend, dass seitens der Stadt Dinkelsbühl alles für den Erhalt der Segringer Grundschule getan werde. Hinsichtlich der geplanten Reaktivierung der Bahnstrecke Dombühl – Dinkelsbühl – Nördlingen bat Georg Habelt jun. alle Anwesenden eindringlich, gemeinsam für dieses Projekt zu kämpfen und sich entsprechend einzusetzen. Dies sei, so Habelt weiter, vor allem für die Etablierung Dinkelsbühls als Fortbildungs- und Schulstandort enorm wichtig. Sogar die potentielle Ansiedlung einer privaten Hochschule könnte dann in greifbare Nähe rücken, da diese momentan durchaus auf der Suche nach attraktiven Standorten in ländlichen Regionen sind. Diese Bitte wurde von Paul Beitzer, Elke Held, Robert Tafferner und Klaus Huber gerne aufgenommen und bekräftigt.

Vorsitzender Andreas Schirrle bedankte sich am Ende des Treffens ausdrücklich bei den anwesenden Stadträten für ihre Bereitschaft zum Dialog, bedauerte aber, dass die Wählergruppe Land bei diesem Treffen nicht vertreten war. Man werde in Kontakt bleiben und zu wichtigen Themen wieder zu einem Gedankenaustausch zusammenkommen.